Nils Volkersen zum UB-Fraktionschef gewählt

UB-Ausschussmitglieder benannt

Zu ihrem Vorsitzenden hat die UB-Fraktion einstimmig Prof. Nils Volkersen gewählt. Er führt die neu ins Grävenwiesbacher Gemeindeparlament mit beachtlichen 15,5 Prozent eingezogene unabhängige Wählergruppe der Unabhängigen Bürger (UB). Zu seinem Stellvertreter in der Fraktion wurde Rolf Tausch bestimmt.

Nach der Wahl von Karin Klimt zur Ersten Beigeordneten und Laurenz Fangmann als weiteren Beigeordneten im Gemeindevorstand rückt Peter Lauinger aus dem Ortsteil Grävenwiesbach für die UB in die Gemeindevertretung nach und vervollständigt die UB-Fraktion. Damit sind die UB für die kommende Legislaturperiode bestens gerüstet und gut aufgestellt. Die UB hoffen mit ihren Partnern im „Bündnis für Grävenwiesbach“ auf eine aktive und erfolgreiche  Zusammenarbeit zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger.

Mit entsprechenden Anträgen werden die UB den Bürgermeister zur  Offenlegung aller Zahlen und damit zu mehr Transparenz und Ehrlichkeit auffordern, berichtet der Fraktionsvorsitzende Nils Volkersen. Mit einem sogenannten Kassensturz sollen die Schulden, die gemeindlichen Verbindlichkeiten –auch für die Folgejahre- offengelegt und transparent gemacht werden. Dazu gehören auch die Schulden und deren Ermächtigung, die Benennung der noch abzudeckenden Haushaltsfehlbeträge der letzten Jahre sowie die nicht bezahlte Kostenpauschale für die Wiesbachschule an den Hochtaunuskreis. Es wird erwartet, dass die bereits bestehenden und die noch zu erwartenden Verpflichtungen und die sich daraus ergebenden Kosten bezeichnet und aufgelistet werden. Offener und transparenter als bisher sollen die gemeindlichen Probleme benannt und angegangen werden. Es kann nicht angehen, dass zum Beispiel den gemeindlichen Gremien die Jahresrechnungen und Jahresabschlüsse 2009 und 2010 bis jetzt noch nicht vorgelegt worden sind, so Prof. Nils Volkersen.

Weiter plädieren die UB für die Offenlegung der gemeindlichen Zahlen in der Grävenwiesbacher Gebührenaffäre und für eine Beschleunigung der Gebührenklage vor dem Verwaltungsgericht. Hilfreich hierbei wäre die Vorlage der Gebührenbedarfsberechnungen, die zu den Beschlüssen der Gemeindevertretung geführt haben. Auch wird von Bürgermeister Herber die Vorlage der begründenden Unterlagen zu den Abschreibungen und der kalkulatorischen Zinsen nach wie vor verweigert.

Die UB werden sich dafür einsetzen, dass die Bürgerinnen und Bürger ausführlich und zeitnaher informiert werden. Die nach der HGO mindestens einmal jährlich durchzuführenden Bürgerversammlungen, die auch die UB fordern, können mit dazu dienen, dass mehr und besser über das aufgeklärt und berichtet wird. was in der Gemeinde abläuft und welche Entscheidungen anstehen.

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