Usinger Anzeiger 29. April 2025: UB erwarten politische Vielfalt

Versammlung in Grävenwiesbach bereitet Kommunal vor

Grävenwiesbach – Die Planungen des Vorstandes zur Vorbereitung auf die Kommunalwahl 2026 hat die Jahresversammlung der 34 Mitglieder zählenden und 2010 gegründeten politischen Gruppierung der Unabhängigen Bürger (UB) Grävenwiesbach verabschiedet.

UB-Vorsitzender Rolf Täusch stimmte die Mitglieder in seinem Jahresbericht auf die kommenden Wahlen ein. Tausch äußerte die Erwartung, dass zur Wahl des nächsten Grävenwiesbacher Gemeindeparlaments mehr Parteien als die bisher in den Gremien vertretenen fünf Fraktionen antreten werden. „Ich erwarte zur Kommunalwahl die AFD und eine weitere Wählergruppierung“, blickte der UB-Gründer und Ehrenvorsitzende voraus und betonte, dass es notwendig sei, sich auf eine neue Situation einzustellen. Der Vorsitzende kündigte an, dass erstmals ein Wahlbeirat, der sich im Juli oder August 2025 konstituieren wird, für die Aufstellung der Liste verantwortlich zeichnen werde.

Zum Wahlbeirat gehören zunächst die drei UB-Gemeindevertreter Fraktionsvorsitzender Stefan Schreier, stellvertretender Fraktionsvorsitzender Michael Seifarth und Tausch selbst. Darüber hinaus sollen auf Vorschlag die Vorstandsmitglieder die zweite Vorsitzende Renate Taghavi, Kassenwartin Astrid Eichhorn und Schriftführerin Annerose Galli als Beirats-Mitglieder dazukommen. Eine Mitgliederversammlung im Dezember 2025 wird dann die UB-Kommunalwahlliste verabschieden.

Zur Eröffnung der Sitzung hatte Vorsitzender Tausch in seinem Bericht auf drei Vorstandssitzungen und drei UB-Treffen zurückgeblickt, in denen über örtliche Themen informiert und diskutiert wurde. Ais Dank und Anerkennung für zehn Jahre Mitgliedschaft in der UB erhalten Lutz Köstenberger, Stefan Kraus und Annegret Temme-Gepp eine Ehrenurkunde. Aufgrund des Kassenberichtes von Eichhorn wurde der Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer Klaus Dominiak und Frank Ott einstimmig entlastet.

Fraktionsvorsitzender Schreier berichtete von UB-Anträgen und Beschlüssen in der Gemeindevertretung und erläuterte die teilweise Zustimmung der Fraktion zum Haushalt 2025, die er mit der prekären Finanzlage begründete, welche keine andere Entscheidung zulasse. Abschließend berichteten Ortsvorsteher Frank Ott aus dem Ortsbeirat Heinzenberg sowie die Ortsbeiratsmitglieder Uwe Roth für Hundstadt, Sascha Habich für Naunstadt und Schreier für Laubach aus den jüngsten Sitzungen. Roth erinnerte an die Neugestaltung des Friedhofes Hundstadt mit der Herstellung von Barrierefreiheit, während Habich die Sanierung der Küche im Dorfgemeinschaftshaus Naunstadt in den Mittelpunkt rückte. In Laubach blickte Schreier auf das Gemeinschaftsprojekt Errichtung der Kerbebaumeinfassung sowie den Wunsch nach Tempo 30 km/h in der Ortsdurchfahrt, während in Heinzenberg Ortsvorsteher Ott eine neue Nutzung des Alten Rathauses anregte, nachdem das Jugendzentrum nicht mehr bestehe. arg

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