Grävenwiesbach – im Nachgang zur jüngsten Gemeindevertretersitzung in Grävenwiesbach betont die Fraktion der Unabhängigen Bürger (UB), es sei ihr nicht um die Verhinderung der Windkraftanlagen Hohe Forst gegangen. Vielmehr gehe es darum, dass bei der aktuellen Planung des Projektierers wesentlich höhere Anlagen vorgesehen seien als die, die als Grundlage zum Beschluss der Gestattung für den, Anlagenbau präsentiert worden seien.
Wie berichtet, war zunächst eine rnaximal Höhe der Windräder von 167 Meter im Gespräch, während der Betreiber Dunoair nun den Bau einer Windenergieanlage {\4EA) des Typs Nordex N175l6.X mit einer Nabenhohe von 179 Metern plant. Wie Stefan Schreier von der UB erklärt, habe der Antrag der UB darauf abgezielt, eine maximale Bauhöhe der WEA aufgrund der ursprünglichen Planung festzulegen. „Hintergrund ist insbesondere, dass durch den höheren Anlagenbau höhere Schallemissionen und Schattenwürfe entstehen. Die Darstellung des Projektierers zeigt, dass .wesentlich größere Wohnbereiche der Orts- teile Heinzenberg, Laubach, Naunstadt und Mönstadt in diesen Bereichen liegen als ursprünglich berechnet“, so Schreier.
Auch die UB sei sich bewusst, dass ohne Einnahmen aus erneuerbaren Energien letzten Endes die Bürgerschaft diese Finanzlücke stopfen müsse. . Aus dieser Sichtweise seien ein wichtiger Bestandteil der gemeindlichen Einnahmen. Aber wie bei allem gebe es Grenzen, was die Belastbarkeit der unmittelbar betroffenen Bürgerinnen und Bürger angehe, und eben diese Grenze sehe die UB beim Bau der höheren \\’EA überschritten.
Daher ist es aus Sicht der UB nachvollziehbar, dass die Bürgerschaft eine Öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung nutze, diesem Gremium ihre Sorgen widerzuspiegeln. ,,Das rechtfertigt aber im demokratischen Sinne und im Umgang miteinander in keinster Weise das Verhalten einzelner Personen gegenüber der Gemeindevertretung“, stellen die UB hinsichtlich der Beschimpfungen der Volksvertreter durch aufgebrachte Bürger fest. red